Ruth Cohn - ihr Leben

1912

Geburt in Berlin mit deutsch-jüdischer Abstammung

1931-1932

Studium der Nationalökonomie und Psychologie an den Universitäten Heidelberg und Berlin

1933

Flucht nach Zürich

ab 1933

Studium der Psychologie im Hauptfach sowie im Nebenfach vorklinische Medizin und Psychiatrie; zusätzlich Studium der Pädagogik, Theologie, Literatur, Philosophie an der Universität Zürich
Ausbildung zur Psychoanalytikerin in der Internationalen Gesellschaft für Psychoanalyse

1941

Emigration in die USA

1941-1942

Ausbildung in Early Childhood Progressive Education an der Bankstreet School (später College) in New York City

1941-1944

Psychotherapeutische Studien, insbesondere der Arbeiten von Harry Stack Sullivan, am William Alanson White Institute in New York, Studien an der Columbia University, New York, Master's Degree (M.A.) und Abschluß als Diplompsychologin

1946-1972

Private psychotherapeutische Praxis in New York City, zunehmende Entfernung von der klassischen Psychoanalyse hin zur Erlebnistherapie

1948-1951

Mitbeteiligung am Aufbau der NPAP (National Psychological Association for Psychoanalysis)

1949-1973

Ausbildung in Gruppentherapie bei Pionieren wie Asya Kadis, Sandy Flowermann, Alexander Wolf u. a.

1955

Ruth C. Cohn initiiert einen Workshop zum Thema "Gegenübertragung", dessen Methodik zum Ausgangspunkt wird für die Themenzentrierten Interaktion (TZI)

1957-1973

Lehrtätigkeit am Center for Psychotherapy (später Center for Mental Health) in der Abteilung Gruppentherapie

ab 1962

Aktives Mitglied der American Academy of Psychotherapie, Treffpunkt von Vertretern neuer und klassischer psychotherapeutischer Methoden, u. a. George Bach, Firtz Perls, Carl Rogers, Virginia Satir, John Warkentin, Carl Whitaker

Anfang 60er

Ruth C. Cohn arbeitet erstmalig in Wirtschaftunternehmen mit TZI

1965-1966

Zusatzausbildung in Gestalttherapie bei Fritz Perls

1966

Gründung des Workshop Institut for Living-Learning (WILL), dem Institut für Ausbildung, Forschung und Praxis von TZI (Theme Centered Interaction, TCI)

ab 1968

Ruth C. Cohn kommt wieder nach Europa: Internationaler Kongreß für Gruppenpsychotherapie in Wien, Lindauer Psychotherapiewochen, DAGG-Konferenz in Bonn, Psychotherapeutische Institut in London

1971

Psychologist of the Year Award, Auszeichnung der New York Society for Clinical Psychology

1972

Gründung von WILL Europa

1973

Gastprofessorin für TZI an der Clark University, Mass.

1974

Rückkehr nach Europa, seither Wohnsitz in CH-Hasliberg-Goldern

Freie Praxis, sowie Lehrerin von TZI und Beraterin für das Kollegium in der Ecole d'Humanité in Hasliberg Goldern http://www.ecole.ch

1979

Verleihung der Ehrendoktorwürde (Dr. phil. h. c.) der Psychologischen Fakultät der Universität Hamburg

1986

Gründung von WILL International

1992

Verleihung des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland

1994

Verleihung der Ehrendoktorwürde (Dr. phil. h. c.) vom Institut für Psychologie der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern

2002

WILL International erhält den Namen seiner Gründerin und heißt seitdem Ruth Cohn Institute für TCI-international

2010

Gestorben in Düsseldorf am 30. Januar