Couragiert kommunizieren, zusammen arbeiten und leiten

Kategorie:

Beschreibung

Die Kompetenz sich selbst und andere zu leiten, wird besonders angefragt, wenn die vertraute Routine von Fremdem / Anderem irritiert und herausgefordert wird. Biografische Hintergründe prägen die Handlungsmuster in diesen Situationen. Sie zu entdecken und im Sinn eigener Wertegrundlagen weiter zu entwickeln, ist Anliegen des Seminars. Da TZI-Gruppen von einem ambivalenten und vielfältigem WIR ausgehen (Matthias Scharer), ist dafür die Kompetenz der Ambivalenzbewältigung zentral.

Das Seminar verbindet Selbsterkundung und Selbsterfahrung mit gezielten Kommunikationsübungen. Sowohl der empathische wie auch der sich abgrenzende und schützende Umgang werden trainiert.

Das Potenzial der TZI für die Entwickung individueller und gemeinsamer Kommunikationsformen, die Vielfalt und authentische, konstruktive Auseinandersetzung ermöglichen, wird theoretisch wie auch praktisch angeeignet.

Inhalte:

Bedürfnisse und Emotion in der Kommunikation, Empathie

Entfremdung und Fremdheitserfahrungen in der Biografie

Konzept der Ambivalenzkompetenz

Wertebasiertes und eigenverantwortliches Handeln als Grundlage der TZI

Selbstschutz bei Manipulation/Provokation und Gewalt in der Kommunikation

Grundlagen und Übung der Gewaltfreien Kommunikation, Eskalation und De-Eskalation

Das Potenzial der TZI für die Prävention und Bearbeitung von Konflikten

Leitung
o. Univ.-Prof. Dr. Jadranka Garmaz
o. Univ.-Prof. Dr. Ante Vučković
lic. psych. Gina Šparada
lic. theol. Sabina Marunčić
Wann? Wo?
Ort: 
Theologische Fakultät der Universität Split und Ruth Cohn Institut für TCI Österreich
Termin: 
Freitag, 3. Januar 2020, 15:00 Uhr bis Dienstag, 7. Januar 2020, 15:00 Uhr
Weitere Informationen

Dieser Kurs entspricht den Ausbildungskriterien des RCI und kann daher auch für eine TZI-Ausbildung angerechnet werden.